Ein schräger Schnitt zwischen Glas und Stahl, ein Schwarz und ein Weiß, die miteinander korrespondieren: Pause Hardware hatte beim Elite ein gutes Auge. Und benennt ebenso offen, was ihm fehlt. Fazit: „Empfohlen“.
Das Schwarz…
Drei Wände, halb Glas, halb Stahl, getrennt durch eine Diagonale.
Das Elite setzt nicht auf den Aquarium-Effekt: Es schneidet. Auf drei seiner Seiten teilen sich 4 mm Sicherheitsglas und0,8 mm Stahl die Fläche entlang einer schrägen Linie. Der Tester sieht darin eine subtilere Version eines in diesem Segment bekannten Gehäuses und zitiert sogar Pierre Soulages.
Als Midi-Tower nimmt es dennochE-ATX, eine 400 mm lange Grafikkarte und einen 160 mm hohen CPU-Kühler auf.

… und Weiß
Dasselbe Design, ins Helle gewendet.
In Schwarz und in Weiß erhältlich, wirkt der Elite in der hellen Variante noch grafischer: Der weiße untere Teil schneidet die getönte Scheibe wie eine Farbfläche ab. Diese Verbindung von Weiß und Schwarz bringt ihm seine beste Note ein: 9,4 von 10 im Design.
Vier ARGB-Lüfter mit 120 mm sind im Lieferumfang – drei in der Front, einer hinten –, dazu ein vorinstallierter Hub für sechs Lüfter und sieben ARGB-Elemente sowie eine Fernbedienung. In der Front: ein USB-C- und ein USB-A-Anschluss.

- von 10 beim Design
- 9,4
- von 10 beim Preis, bei rund 110 €
- 9
- von 10 bei Qualität und Verarbeitung
- 7,5
- von 10 beim Luftstrom
- 6,5
- Gesamtnote, Badge „Empfohlen“
- 7,7/10
Schwarz oder weiß
Eher Lücken als Fehler
Der Tester macht den Unterschied selbst deutlich: Der Elite hat keinen echten Fehler, aber verpasste Gelegenheiten. Die wichtigste ist seine geschlossene Front ohne Mesh und Filter, die die Luftzufuhr einschränkt – daher die 6,5 beim Luftstrom. Hinzu kommen:
ABS an der Front und am Boden;
Füße ohne rutschfeste Auflagen;
Seitenteile, die ohne ihre Schrauben nicht von allein halten;
Lüfter, die bei voller Drehzahl hörbar sind – 48,9 dB(A) gemessen auf 50 cm.
Daher ein differenziertes Urteil: „Empfohlen“ für alle, die auf die Optik setzen. Für rund 110 € ist er mit seinem 4-mm-Glas, den vier Lüftern, dem Hub und dem USB-C weiterhin sehr gut ausgestattet.
Was Pause Hardware dazu sagt
Dieses M-RED Elite ist schlicht und einfach wunderschön!
Arnaud.OPause Hardware, 9. Oktober 2023 Leider leidet dieses M-RED nicht an Fehlern, sondern an Lücken, die uns bei seiner Konstruktion ebenfalls angenehm hätten überraschen können.
Arnaud.OPause Hardware, 9. Oktober 2023
Quelle
[Test] Gehäuse M-RED Elite: wunderschön, aber mit einigen Schwächen — Pause Hardware, 9. Oktober 2023
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